Herren I – die unüberwindbare Hürde

Der SCM, eine schier unüberwindbare Hürde für den BSV Bayreuth

Am vergangen Sonntag bestritten die Memmelsdorfer Bayernligavolleyballer ihre Auswärtspartie beim BSV Bayreuth. In exakt 70 Minuten Spielzeit fegte der Memmesldorfer Volleyballsturm sprichwörtlich mit 3:0 (25:16; 25:16 und 25:18) über die Bayreuther hinweg. Der SCM erwies sich aufgrund des bemerkenswert starken Blockspiel an diesem Sonntagnachmittag als eine schier unüberwindbare Hürde für den BSV Bayreuth.

Manuel Wolz, erstmals in dieser Saison in der Funktion eines Spielertrainers, konnte an diesem winterlichen Nachmittag auf einen voll besetzen Kader von 12 Spielern zurückgreifen. Mit der Rückkehr von Mittelblocker Niklas Werner konnte Michael Ivanov wieder auf seiner angestammten Position, der Diagonale eingesetzt werden.

Ein bemerkenswerter Beginn legte den Grundstein für diese überzeugende und konzentrierte Leistung. Gerade Stefan Kolb startete mit drei direkten Punkten auf der Außenposition in die Partie. Dazu setzte Adrian Lamberti eine erste Duftmarke im Block. Nach vier direkten Blockpunkten, zeigten sich die Bayreuther Angreifer schon nach wenigen gespielten Punkten zusehends ratlos. Einen großen Anteil zur Blockstärke in dieser Spielphase legten aber auch die druckvollen Aufschläge von Matthias Hellmich, bilanzierte Trainer Manuel Wolz. Weiterhin präzise Aufschläge in die Schnittstellen der Annahmespieler, gepaart mit selbstbewussten und überzeugenden Angriffsschlägen auf allen Positionen führten zu einer zwischenzeitlichen 20:11 Führung. Mit Hilfe eines sogenannten Doppelwechsels brachte sich Manuel Wolz selbst aufs Spielfeld. Gepaart mit dem Diagonalspieler Michael Ivanov führten er die Memmelsdorfer zu einem überzeugenden 25:16 Satzendstand.

Mahnende Worte aber zugleich in der Satzpause, denn die ebenfalls mit Bundesligaerfahrung gespickte Mannschaft aus Bayreuth, verkaufte sich deutlich unter Wert in diesem Durchgang, so Trainer Manuel Wolz. Mit der Startformation um Zuspieler Matthias Hellmich und Diagonalspieler Michael Werner startete der zweite Durchgang. Wie bereits vorhergesagt, druckvollere Aufschläge beim Gastgeber gepaart mit Block- und Abwehraktionen führten zu einem ausgeglichenen Satzverlauf. Eine geduldige Spielweise und clevere Spielerwechsel führten über den Satzverlauf aber vermehrt zu Punktgewinnen aus der eigenen Abwehr. Nicolai Kracht zusammen mit Michael Ivanov bescherten durch konsequente Aufschläge dann letzten Endes einen komfortablen 25:16 Satzgewinn.

Mit Beginn des dritten Satzes griff David Klösch auf der Annahmeposition für Stefan Kolb ins Spielgeschehen ein. Zusammen mit Steen Hickethier und Libero Marek Starost sorgte er fortan für die tadellose Leistung in der Annahme. Ähnlich dem Spiel aus der Vorwoche zeigten die Annahmespieler im Angriff eine bestechende Form. Steen Hickethier punktete an diesem Nachmittag auch wieder nach Belieben mit seinem Paradeschlag, dem Linieschlag nach schnellem Zuspiel von Matthias Hellmich.  Nach einigen Parallele aus dem zweiten Spielabschnitt erfolgte ein Wechsel, der sich für die Memmelsdorfer als grandioser Glücksgriff herausstellte. Bei 18:17 erfolgte der positionstreue Wechsel auf der Diagonalposition. Michael Ivanov überzeugte prompt mit starken Angriffsleistungen. Demzufolge ging er bei einem Spielstand von 22:18 an den Aufschlag. Zwei Asse und einem direkten Service-Winner, durch spektakuläre Sprungaufschläge, später war die Freude auf Memmelsdorfer Seite groß über diese konzentrierte und abgeklärte Leistung.

Neben der geschlossenen Mannschaftsleistung zeigten die beiden Mittelblocker Niklas Werner und Adrian Lambertie eine starke Leistung im Block. Die druckvollen Aufschläge führten doch immer wieder zu hohen Zuspielen, die wir aber heute wirklich konzentriert im Block direkt zu Punkten verwandelten oder derart Entschärften, dass ein ruhiger und strukturierter Spielaufbau danach organisiert werden konnte, resümierte Spielertrainer Manuel Wolz nach Spielende.

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